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Algen als Proteinlieferant

Das Wachstum der Weltbevölkerung ist ungebrochen, hierdurch werden zunehmend mehr Nahrungsmittel benötigt. Ihre Produktion ist nicht ausreichend, da die landwirtschaftlichen Nutzflächen ständig abnehmen und die Ernteverluste derzeit trotz Verwendung von Pflanzenschutzmitteln nicht ausreichend in den Griff zu bekommen sind. Die Versorgung der Bevölkerung, insbesondere in den Entwicklungsländern, ist weder garantiert noch ausreichend. Vor diesem Hintergrund der mangelnden Versorgung ganzer Kontinente sind Maßnahmen, insbesondere für eine gesteigerte Produktion zu diskutieren, die eine Verbesserung dieser Situation ermöglichen könnten. Ziel muss es sein, hochproduktive und dabei umweltverträgliche Produktionssysteme zu entwickeln.

Diese Forderung wird die industrielle Produktion von Mikroalgen gerecht, da Sie hinsichtlich der zeitlichen Produktionsrate hocheffizient ist, einen relativ zu Landpflanzen geringen Bedarf von agrarisch sonst nicht nutzbarer Fläche aufweist und da insbesondere aus der Produktion von marinen Miroalgen kein Süßwasserverbrauch resultiert.

Phytoplankton ist als Nahrungsergänzungsmittel inzwischen bei den Verbrauchern der westlichen Welt angekommen. Hersteller von Tabletten, die mit Omega-3-Fettsäuren auf Planktonbasis produziert werden, verzeichnen stark steigende Verkaufszahlen. Aus Mikroalgen können antibakterielle oder antivirale Substanzen extrahiert werden. Darüber hinaus kann der tägliche Eiweißbedarf durch den Verzehr von Nahrungsmittel auf Basis getrockneter Mikroalgen gedeckt werden.

Auf dem Gebiet der Nutzung von Mikroalgen zur Produktion von Nahrungsergänzungs- und Nahrungsmitteln entwickelt Phytolutions neue effiziente Algenhälterungs- und Extraktionsverfahren.